Lederkleider

Bei Lack und Leder mag man als erstes an die Erotikbranche denken. Nicht zuletzt einige Showgrößen haben jedoch dazu beigetragen, dass Lederkleider längst salonfähig geworden sind und ihnen ganz und gar nichts Zwielichtiges anhaftet.



Sicherlich handelt es sich bei Leder um ein ganz spezielles Material, dass sich beim Tragen anschmiegt wie eine zweite Haut und darum auch einen Touch von Erotik besitzt. Motorradfans jedoch legen zum Beispiel mehr Wert auf die Stabilität ihrer Kleidung, die ihnen eine gewisse Sicherheit vermittelt. Ein Lederkleid ist bei entsprechender Verarbeitung ebenso stabil und haltbar und verspricht daher eine lange Lebensdauer.

Bei einem Lederkleid kommt es auf den Schnitt an, ob es etwa anrüchig wirkt oder einfach sexy. Gewisse Details können durchaus provokativ wirken, darum begibt man sich in einem solchen Kleid schon auf eine Gratwanderung. Es erfordert also ein gewisses Fingerspitzengefühl, auch bei der Auswahl der passenden Accessoires, um das Aufreizende an einem solchen Auftritt nicht zu übertreiben. Leder ist auch nicht für jeden Anlass geeignet.

In der Disco kann man in einem Lederkleid ganz sicher glänzen, und in einer Partyumgebung muss man sich auch nicht an so strengen moralischen Maßstäben messen lassen. Auf einer Firmenfeier, einer Hochzeit oder einem Jubiläum dagegen könnte ein Leder Kleid von den anderen Gästen als gänzlich unpassend empfunden werden. Zumindest, wenn es sich um ein Minikleid mit tiefem Ausschnitt handelt, welches man dann auch noch mit geschnürten hohen Stiefeln kombiniert.

Ein guter Kompromiss für den, der auf ein Outfit aus dem Naturmaterial auf keinen Fall verzichten möchte, ist Velours-Leder. Im Vergleich zu Nappaleder wirkt es dezenter und kann sogar für ein äußerst elegantes Erscheinungsbild sorgen. Ein derartiges Lederkleid wird weder für Getuschel sorgen noch seine Trägerin in einem zweideutigen Licht erscheinen lassen. Solch ein Lederkleid ist zeitlos modern, in guter Qualität aber auch nicht gerade günstig zu erstehen.